Landingpage erstellen lassen
Kosten, Anbieter und worauf KMU achten müssen

Du schaltest Google Ads oder Meta Ads — aber die Anfragen bleiben aus. Das Budget läuft, die Klickzahlen stimmen, und trotzdem klingelt das Telefon nicht öfter. Was ist falsch? Meistens nicht die Anzeige. Meistens die Seite, auf die du die Klicks schickst.
Eine Homepage ist für viele Besucher mit vielen Absichten gebaut. Eine Landingpage hat einen einzigen Job: die Anfrage. Dieser Unterschied entscheidet über Erfolg oder Misserfolg jeder bezahlten Kampagne — und er erklärt, warum identische Werbebudgets so unterschiedliche Ergebnisse liefern.
TL;DR: Optimierte Landingpages erzielen laut Unbounce einen Median von 6,6 % Konversionsrate — gegenüber 2,35 % bei normalen Websites. Für einen Handwerksbetrieb mit 1.000 € Monatsbudget bedeutet das: ~7 Anfragen mit Homepage vs. ~19 Anfragen mit optimierter Landingpage — bei identischem Werbebudget. Eine Agentur-Landingpage für 2.500 € amortisiert sich dabei in 3–4 Wochen.
Was ist eine Landingpage — und warum reicht deine Homepage nicht?
Eine Landingpage ist eine eigenständige Seite mit einem klar definierten Ziel: den Besucher zur Anfrage zu führen. Sie hat keine Navigation, keine Ablenkungen, keine Links zu anderen Bereichen deiner Website. Alles auf der Seite dient einem einzigen Zweck. Für Handwerksbetriebe, die mit Google Ads oder Meta Ads arbeiten, ist sie kein Nice-to-have — sie ist Voraussetzung dafür, dass eine Kampagne wirtschaftlich funktioniert.
Deine Homepage macht etwas anderes. Sie soll Erstbesucher willkommen heißen, alle Leistungen vorstellen, verschiedene Zielgruppen ansprechen und Vertrauen aufbauen. Das ist richtig so — aber für eine Werbekampagne ist es Gift. Wer auf "Heizungsreparatur Saarbrücken" geklickt hat und auf deiner Startseite landet, muss erst suchen. Die meisten suchen kurz. Dann klicken sie auf das nächste Suchergebnis.
Wir haben das in Dutzenden von Kampagnen für Handwerksbetriebe im Saarland und Rheinland-Pfalz direkt gemessen. Sobald wir den Anzeigen-Traffic von der Homepage auf eine keyword-spezifische Landingpage umgeleitet haben, stieg die Anfragequote in der Regel auf das Zwei- bis Dreifache — ohne das Werbebudget zu erhöhen. Der häufigste Kommentar von Betriebsinhabern: "Ich dachte, das Problem liegt an meinen Anzeigen."
Citation Capsule: Eine Landingpage konvertiert laut Unbounce Benchmark (Q4 2024, n=41.000 Seiten) im Median mit 6,6 % — normale Websites erreichen laut WordStream im Schnitt nur 2,35 %. Für einen SHK-Betrieb mit 285 Klicks pro Monat entspricht das dem Unterschied zwischen 6 und 19 qualifizierten Anfragen — bei identischem Werbebudget.
Was kostet eine Landingpage? Der Preisüberblick 2026
Landingpages kosten zwischen 0 € und 8.000 € — und diese Spanne lässt sich nicht mit "kommt drauf an" abtun. Entscheidend ist, was du für das Geld bekommst. Eine Baukasten-Seite für 30 € im Monat und eine Agentur-Landingpage für 2.500 € sind technisch gesehen beides Landingpages. Was sie unterscheidet: Strategie, Conversion-Psychologie, Texte und technische Qualität.
| Typ | Kosten | Für wen geeignet? |
|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Leadpages) | 0–50 €/Monat | Konzepttest, Werbebudget unter 300 €/Monat |
| Freelancer (Template-Anpassung) | 300–800 € | Einfache Kampagnen, klare Anforderungen |
| Agentur (individuell) | 1.500–4.000 € | Seriöse Lead-Generierung, Werbebudget ab 800 €/Monat |
| Premium-Conversion-System | 4.000–8.000 € | Komplexe Funnels, mehrere Kampagnen, CRM-Anbindung |
Landingpage-Kosten nach Anbietertyp (2026): Von 0 € monatlich für Baukasten-Tools bis zu 8.000 € für Premium-Systeme. Die richtige Wahl hängt vom monatlichen Werbebudget ab.
Was macht den Unterschied zwischen einem 500-€-Template und einer 3.000-€-Agentur-Seite? Im Kern drei Dinge: Conversion-optimierte Texte nach verkaufspsychologischen Prinzipien. Eine Seitenstruktur, die den Besucher führt statt ihn zu informieren. Und technische Qualität mit Ladezeiten unter 2 Sekunden — weil 53 % der mobilen Nutzer eine Seite verlassen, wenn sie länger als 3 Sekunden lädt.
Citation Capsule: Laut Google/SOASTA Research verlassen 53 % der mobilen Nutzer eine Seite, die länger als 3 Sekunden lädt. Für Handwerksbetriebe, deren Kunden häufig vom Smartphone suchen ("Elektriker Notdienst Saarbrücken"), bedeutet eine langsame Landingpage direkt verlorene Anfragen — unabhängig davon, wie gut die Anzeige selbst ist.
Landingpage vs. Homepage: Was der Konversionsvergleich zeigt
Dieselbe Kampagne, dasselbes Budget, einmal auf die Homepage geschickt und einmal auf eine optimierte Landingpage. Der Unterschied ist regelmäßig das Zwei- bis Dreifache. Das klingt nach Verkaufsversprechen — ist aber gut belegt. Unbounce hat im Benchmark-Report Q4 2024 über 41.000 Landingpages analysiert. Median-Konversionsrate: 6,6 %. Normale Unternehmenswebsites kommen laut WordStream auf 2,35 % im Schnitt.
Konversionsrate im Vergleich:
- Top 25 % Landing Pages: 11,45 %
- Median Landing Page: 6,6 %
- Homepage Durchschnitt: 2,35 %
Was bedeutet das für einen SHK-Betrieb im Saarland? Bei 1.000 € Monatsbudget und 3,50 € CPC bekommst du rund 285 Klicks.
- Mit Homepage (2,35 %): ~7 Anfragen — Kosten pro Anfrage: ~143 €
- Mit Landingpage (6,6 %): ~19 Anfragen — Kosten pro Anfrage: ~53 €
- Mit Top-Landingpage (11,45 %): ~33 Anfragen — Kosten pro Anfrage: ~30 €
Eine Agentur-Landingpage für 2.500 € amortisiert sich bei diesem Betrieb innerhalb von 3–4 Wochen — allein durch den niedrigeren Preis pro Anfrage. Rechnet man einen durchschnittlichen Auftragswert von 1.800 € ein, ist der Unterschied noch drastischer.
Was macht eine gute Handwerker-Landingpage aus?
Fünf Elemente entscheiden darüber, ob deine Landingpage konvertiert — oder nicht.
1. Eine Headline, die die Suchanfrage spiegelt
"Willkommen bei Meisterbetrieb Müller" ist keine Headline. "Heizung defekt? Notdienst in Saarbrücken — heute noch Termin" schon. Dein Besucher hat gerade eine Suchanfrage gestellt. Die erste Zeile deiner Seite sollte exakt diese Erwartung erfüllen — nicht dein Unternehmen vorstellen.
2. Vertrauen above the fold
Bevor jemand ein Formular ausfüllt, entscheidet er innerhalb von Sekunden: Wirkt das seriös? Sternebewertungen, Anzahl abgeschlossener Projekte, Zertifizierungen, Logos bekannter Partner — das alles erhöht die Abschlussrate, noch bevor der Besucher weiter scrollt.
In unseren Projekten mit Handwerksbetrieben im Saarland haben wir durch das Einbinden von Google-Bewertungs-Badges (z. B. "4,8 ★ aus 67 Bewertungen") direkt im oberen Seitenbereich Konversionsraten um 15–25 % gesteigert — ohne eine einzige weitere Änderung an der Seite.
3. Ein einziger Call-to-Action — mehrfach platziert
"Jetzt kostenlosen Kostenvoranschlag anfordern" — dieser Button sollte oben, in der Mitte und am Ende der Seite stehen. Nicht fünf verschiedene Optionen, sondern eine klare Handlungsaufforderung. Formularfelder: Name, Telefon, kurze Problembeschreibung. Mehr nicht. Jedes zusätzliche Pflichtfeld senkt die Ausfüllrate.
4. Mobile First — nicht nur Mobile Friendly
Es gibt einen Unterschied zwischen einer Seite, die auf dem Smartphone "funktioniert", und einer, die dort genauso gut konvertiert wie auf dem Desktop. Wer "Heizung reparieren Saarbrücken" tippt, macht das meistens vom Telefon — mit einem Problem, das jetzt gelöst werden soll. Große Tipp-Flächen, klickbare Telefonnummern und Ladezeiten unter 2 Sekunden sind keine Extras, sondern Standard.
5. Anzeige und Seite stimmen überein
Wenn deine Anzeige "Kostenloser Kostenvoranschlag für SHK-Arbeiten" verspricht und deine Seite "Leistungen — Meisterbetrieb Müller GmbH" zeigt: Vertrauensbruch. Der Besucher fühlt sich fehl am Platz. Diese Diskrepanz zwischen Anzeigenversprechen und Seiteninhalt ist einer der häufigsten — und vermeidbarsten — Konversionskiller.
Template oder Custom — wann lohnt sich was?
Die kurze Entscheidungsregel: Das monatliche Werbebudget bestimmt den richtigen Typ.
Unter 500 € Monatsbudget: Ein Freelancer-Template (300–800 €) reicht. Du testest, ob der Kanal für dein Gewerk und deine Region funktioniert. Investiere nicht 2.500 € in eine maßgeschneiderte Seite, bevor du weißt, ob Google Ads bei dir überhaupt konvertiert.
500–1.500 € Monatsbudget: Du brauchst eine professionell aufgesetzte Lösung. Templates stoßen hier an Grenzen: fehlende Bildsprache, generische Texte ohne Conversion-Psychologie, technische Limitierungen. Eine Agentur-Landingpage für 1.500–3.000 € zahlt sich hier aus.
Über 1.500 € Monatsbudget: Jetzt geht es ums System. A/B-Tests verschiedener Headlines und CTAs, mehrere Seitenvarianten für verschiedene Keywords, automatische Lead-Weiterleitung in dein CRM, Remarketing-Pixel. Das liefern Performance-Marketing-Agenturen, die Ads und Landingpage aus einer Hand anbieten.
Wir sehen in unseren Projekten im Saarland, dass der Übergang von Template zu Custom-Landingpage wirtschaftlich bei einem monatlichen Ads-Budget von rund 800–1.000 € die Gewinnschwelle überschreitet. Wer 1.000 € monatlich für Ads ausgibt, realisiert den Investitionsrückfluss einer 2.500-€-Seite bei korrekter Umsetzung innerhalb von 8–12 Wochen vollständig.
Die 5 häufigsten Fehler bei Handwerker-Landingpages
1. Navigation stehen lassen. Jeder Link, der von der Seite wegführt, ist ein potenzieller Abgang. Hauptmenü, Footer-Links, Social-Media-Icons — auf einer Landingpage haben sie nichts verloren. Punkt.
2. Anzeige und Seite passen nicht zusammen. Deine Anzeige sagt "Elektriker Notdienst Saarbrücken", deine Seite zeigt allgemeine Elektroarbeiten. Das fühlt sich falsch an — und der Besucher geht. Diese Message-Match-Lücke kostet mehr Anfragen als jede technische Schwäche.
3. Kein Conversion-Tracking. Ohne Tracking weißt du, wie viel du ausgegeben hast — aber nicht, welches Keyword, welche Anzeige oder welches Gerät die Anfragen gebracht hat. Du optimierst auf Basis von nichts. Mehr dazu im Artikel über Google Ads Kosten für Handwerker.
4. Zu viele Formularfelder. Name, E-Mail, Telefon, Adresse, Wunschtermin, Budget, Projektbeschreibung, Dringlichkeit — stop. Drei bis vier Felder reichen. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen, die du niemals siehst.
5. Keine laufende Optimierung nach dem Launch. Eine Landingpage ist kein Einmal-Projekt. A/B-Tests von Headline, CTA-Text und Formularposition können die Konversionsrate ohne zusätzliches Budget verdoppeln. Wer die Seite baut und dann ein Jahr nicht anfasst, verschenkt systematisch Potenzial.
Welcher Anbieter passt zu meinem Betrieb?
Drei Anbietertypen — und wann welcher Sinn ergibt.
Freelancer (300–1.500 €): Gut für einfache Projekte mit klarem Briefing. Du musst wissen, was du willst — Strategie und Conversion-Optimierung liegen bei dir. Qualität variiert stark. Schaue dir Referenzen mit konkreten Konversionswerten an, nicht nur Design-Screenshots.
Webdesign-Agentur (1.500–5.000 €): Professionelles Design, strukturiertes Projektmanagement. Oft wenig Erfahrung mit Performance-Marketing. Gut, wenn du eine hochwertige Markenpräsenz willst und die Kampagnen selbst oder durch eine zweite Agentur betreust.
Performance-Marketing-Agentur (2.000–8.000 €): Fokus auf Konversion und ROI. Landingpage und Ads aus einer Hand — das ist der entscheidende Vorteil. Kein Abstimmungsverlust zwischen Agentur A (baut die Seite) und Agentur B (macht die Kampagne). Höhere Kosten, aber optimal ab 1.000 € monatlichem Werbebudget.
Was du bei der Auswahl konkret prüfen solltest: Zeigt der Anbieter Konversionswerte aus vergleichbaren Projekten (nicht nur Design)? Ist Tracking-Einrichtung im Angebot enthalten? Wer ist nach dem Launch für Optimierungen verantwortlich — und was kostet das? Mehr zu den Kosten einer vollständigen Web-Präsenz: Was kostet eine Website für Handwerker im Saarland.
FAQ: Landingpage erstellen lassen
Was kostet eine Landingpage für einen Handwerksbetrieb?
Je nach Anbietertyp zwischen 300 und 8.000 €. Freelancer-Templates kosten 300–800 € einmalig, individuelle Agentur-Landingpages 1.500–4.000 €. Premium-Conversion-Systeme mit A/B-Testing und CRM-Anbindung liegen bei 4.000–8.000 €. Für Betriebe mit einem monatlichen Werbebudget ab 1.000 € rechnet sich eine professionelle Agentur-Lösung in der Regel innerhalb von 2–3 Monaten.
Warum konvertiert meine Homepage schlechter als eine Landingpage?
Eine Homepage ist für viele Besucher mit unterschiedlichen Absichten gebaut — sie informiert, führt aber nicht gezielt zur Anfrage. Eine Landingpage hat genau einen Fokus: die Anfrage. Ohne Navigation, ohne Ablenkungen, Headline und CTA direkt auf das Suchziel abgestimmt. Der Unterschied im Median: 2,35 % (Homepage) vs. 6,6 % (Landingpage) Konversionsrate laut Unbounce Conversion Benchmark Q4 2024 (n=41.000 Seiten).
Brauche ich eine eigene Landingpage für jedes Gewerk?
Nicht für jedes Gewerk — aber für jedes wesentliche Kampagnen-Keyword. Ein SHK-Betrieb, der Heizungsreparatur und Badrenovierung bewirbt, sollte zwei separate Seiten haben. Im Saarland sehen wir bei keyword-spezifischen Landingpages typischerweise 40–60 % höhere Konversionsraten als bei generischen Sammelseiten.
Kann ich eine Landingpage selbst erstellen?
Ja — mit Tools wie Leadpages oder Unbounce für 30–100 €/Monat. Das ist sinnvoll, um zu testen ob der Kanal grundsätzlich funktioniert. Für professionelle Kampagnen ab 500 € monatlichem Budget empfehlen wir eine externe Lösung: Conversion-optimierte Texte, technisches Tracking und mobile Optimierung erfordern Erfahrung, die Baukästen nicht kompensieren können.
Mehr zum Thema vollständige Online-Präsenz — von Kosten über Technik bis DSGVO: Handwerker-Website 2026 — Von der Erstellung bis zur ersten Anfrage.
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Über den Autor
Salvatore Di Tella
Gründer & Geschäftsführer, ditella.de
Salvatore Di Tella betreut seit über 10 Jahren Google-Ads-Kampagnen und Website-Projekte für Handwerksbetriebe und KMU in Saarland und Rheinland-Pfalz. Sein Fokus liegt auf messbaren Ergebnissen: mehr Anfragen, weniger Streuverlust, besserer ROAS.
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