Handwerker-Website 2026: Inhalte, Kosten und Planung
Plane deine Handwerker-Website mit einer konkreten Seitenliste, eigenen Projektbildern und passenden Kontaktwegen. Mit Beispielen von Siebert und Kautenburger.

Eine Handwerker-Website sollte einem Interessenten schnell erklären, welche Arbeiten dein Betrieb übernimmt, in welchem Gebiet du tätig bist und wie er sein Vorhaben anfragen kann. Dazu braucht es verständliche Inhalte und Bilder deiner Arbeit.
Dieser Ratgeber hilft dir, Seitenumfang, Inhalte und Zuständigkeiten vorzubereiten. Wenn du bereits einen Anbieter suchst, findest du auf Webdesign für Handwerker unser konkretes Angebot mit Paketen und Ablauf.
Zuerst festlegen: Welche Aufträge möchtest du?
Schreibe drei Leistungen auf, die du tatsächlich anbieten und abwickeln möchtest. Ergänze, für wen sie gedacht sind, in welchen Orten du arbeitest und welche Anfragen nicht passen.
Ein Malerbetrieb kann beispielsweise Fassadensanierungen hervorheben, während ein anderer sich auf Innenräume konzentriert. Ein Metallbauer kann private Geländer und Treppen zeigen oder gewerbliche Konstruktionen in den Mittelpunkt stellen. Diese Unterschiede bestimmen die Inhalte stärker als eine allgemeine Aussage wie „Qualität und Service“.
Stimme auch ab, wer Anfragen beantwortet. Ein prominenter Telefonlink hilft nur dann weiter, wenn eine passende Erreichbarkeit oder ein Rückrufprozess dahintersteht. Notdienst, kurzfristige Termine und Rückrufzeiten gehören nur auf die Seite, wenn dein Betrieb sie tatsächlich leisten kann.
Eine mögliche Seitenstruktur für deinen Betrieb
| Bereich | Aufgabe | Was du vorbereiten solltest |
|---|---|---|
| Startseite | Angebot, Region und nächsten Schritt erklären | Wichtigste Leistungen, kurzer Überblick, Kontakt |
| Leistungsseite | Eine konkrete Arbeit verständlich machen | Umfang, Ablauf, typische Fragen, passende Fotos |
| Projekte | Eigene Arbeit nachvollziehbar zeigen | Freigegebene Bilder, Aufgabe und kurze Beschreibung |
| Betrieb und Team | Zuständigkeit und Erfahrung einordnen | Ansprechpartner, echte Qualifikationen, Teamfotos |
| Kontakt | Anfrage oder Rückruf ermöglichen | Telefonnummer, E-Mail, Einsatzgebiet, nötige Formularfelder |
Rechtliche Seiten und gegebenenfalls ein Karrierebereich kommen entsprechend deinem Betrieb hinzu. Nicht jede Zeile muss eine eigene URL sein. Der Umfang richtet sich danach, wie viel sinnvoller Inhalt vorhanden ist und wie unterschiedlich die Anliegen deiner Kunden sind.
Beispiel Siebert: Leistungen und Bilder zusammenbringen
Die Website von Siebert zeigt einen Maler- und Stuckateurbetrieb in Neunkirchen. Leistungsseiten beschreiben unterschiedliche Arbeiten; eine Galerie erlaubt die Auswahl nach Kategorien. Interessenten können damit vom Angebot zu passenden Bildbeispielen wechseln.
Für dein eigenes Projekt bedeutet das: Ordne Bilder direkt einer Leistung zu. Ein Bild von einer fertigen Fassade erklärt mehr, wenn eine kurze Beschreibung die Arbeit benennt. Ein allgemeines Stockfoto ersetzt diesen Nachweis nicht.

Beispiel Kautenburger: Ein kompaktes Angebot strukturieren
Metallbau Kautenburger verbindet Leistungsbereiche, Bildergalerien und Kontaktmöglichkeiten auf einer zentralen Seite. Eine Navigation führt zu den jeweiligen Abschnitten.
Dieser Aufbau kann für ein überschaubares Angebot passen. Werden einzelne Leistungen erklärungsbedürftiger, können daraus später eigene Seiten entstehen. Starte mit den Inhalten, die deinen Kunden heute helfen, und plane Erweiterungen gezielt.
Beide Beispiele zeigen öffentlich sichtbare Funktionen. Sie sind kein Nachweis dafür, dass ein bestimmter Aufbau automatisch mehr Anfragen erzeugt.
Was kostet die Website?
Bei ditella.de beginnt eine Landingpage bei 999 €, eine kleine Website mit bis zu fünf Seiten bei 2.999 €, eine mittlere mit sechs bis zehn Seiten bei 4.499 € und eine große bei 6.999 €. Alle Preise verstehen sich einmalig zuzüglich Umsatzsteuer. Den konkreten Umfang legen wir im Angebot fest.
Texte, neue Fotos, Übersetzungen, Buchungssysteme und besondere Schnittstellen werden nach Bedarf separat kalkuliert. Domain, Hosting und laufende Pflege sind eigene Positionen. Der Website-Kosten-Ratgeber enthält eine Tabelle für den Angebotsvergleich.
Eine kleine Website planen wir mit etwa 14 Tagen ab vereinbartem Projektstart und vollständigen, freigegebenen Inhalten. Für mehrere Leistungen, individuelle Funktionen und zusätzliche Abstimmungen wird mehr Zeit benötigt.
Baukasten, Redaktionssystem oder individuelle Umsetzung?
Entscheide anhand der Aufgaben, die du nach der Veröffentlichung selbst erledigen möchtest.
- Baukasten: Prüfe, ob Formulare, Projektgalerie, Seitenstruktur und gewünschte Anpassungen möglich sind. Berücksichtige laufende Gebühren, Exportmöglichkeiten und die Zeit für eigene Pflege.
- Redaktionssystem: Lege fest, wer Texte und Bilder pflegt und wer Updates, Backups und technische Fragen übernimmt. Lass dir die vorgesehenen Bearbeitungsschritte zeigen.
- Individuelle Umsetzung: Beschreibe die Funktionen, die du wirklich brauchst, und kläre Übergabe, Zugänge und Wartung. Auch hier kann ein Redaktionssystem für ausgewählte Inhalte ergänzt werden.
Der Name des Systems allein sagt nicht aus, ob eine Website schnell, pflegbar oder gut auffindbar ist. Dafür zählen die konkrete Umsetzung und die Zuständigkeiten.
Was auf dem Smartphone funktionieren muss
Öffne den Entwurf auf deinem eigenen Handy. Findest du eine bestimmte Leistung ohne langes Suchen? Sind Projektbilder erkennbar? Lassen sich Telefonnummer und Formular bedienen, ohne dass ein Banner sie verdeckt?
Prüfe auch die Fehlerfälle: Was passiert, wenn eine Pflichtangabe fehlt oder die Übermittlung scheitert? Ein Formular darf erst Erfolg melden, wenn die Anfrage angenommen wurde. Eine Bestätigungsseite sollte den nächsten Schritt erklären, ohne unbestätigte Rückrufzeiten zu versprechen.
Große Bilder brauchen passende Dateigrößen und reservierten Platz. Ladezeit und Bedienung sollten mit einem tatsächlichen Gerät und bei gewöhnlicher Verbindung geprüft werden.
Grundlagen für die Auffindbarkeit
Gib wichtigen Leistungen eine passende Seite mit verständlichem Titel. Verlinke sie aus der Navigation und dort, wo sie im Text weiterhelfen. Schreibe über tatsächliche Arbeiten und beantworte Kundenfragen mit eigenen Beispielen.
Google empfiehlt Inhalte, die für Menschen nützlich sind und eigene Erfahrung erkennen lassen. Eine bestimmte Wortzahl oder möglichst viele Ortsnamen ersetzen diesen Nutzen nicht. Google: hilfreiche Inhalte erstellen.
Beim Relaunch sollten wichtige vorhandene Adressen erhalten bleiben oder gezielt weitergeleitet werden. Die technische Prüfung ist ein eigener Arbeitsschritt vor der Veröffentlichung.
Rechtliche Informationen und Einwilligung einplanen
Für eine geschäftliche Website müssen die jeweils erforderlichen Anbieterangaben erreichbar sein. Welche Angaben im Einzelfall dazugehören, richtet sich unter anderem nach Rechtsform und Tätigkeit. Maßgeblich ist § 5 DDG.
Erfasse außerdem, welche Dienste eingebunden werden und welche Daten Formulare verarbeiten. Bei Speicherungen und Zugriffen auf Endgeräte ist die Einwilligungsfrage einschließlich der gesetzlichen Ausnahmen zu prüfen. Ein Cookie-Banner allein beantwortet nicht alle Datenschutzfragen. § 25 TDDDG.
Diese Unterlagen helfen vor dem Start
- Leistungen mit Priorität und tatsächlichem Einsatzgebiet.
- Ansprechpartner, Kontaktzeiten und Zuständigkeit für Anfragen.
- Freigegebene Projektbilder mit kurzer Beschreibung.
- Logo, Farben und vorhandene Texte.
- Domain- und Website-Zugänge für den vereinbarten Projektumfang.
- Liste der gewünschten Funktionen und selbst pflegbaren Inhalte.
- Zuständige Person für fachliche Angaben und Freigaben.
Mit diesen Unterlagen lässt sich ein Angebot konkret vergleichen. Vor der Veröffentlichung gehst du die 32-Punkte-Checkliste durch. Für die Umsetzung findest du hier unser Handwerker-Webdesign-Angebot; die Marketing-Übersicht für Handwerksbetriebe ordnet Website, Werbung und Recruiting ein.
Häufige Fragen
Welche Inhalte braucht eine Handwerker-Website?
Leistungen, tatsächliches Einsatzgebiet, eigene Projektbeispiele, Ansprechpartner und ein verständlicher Kontaktweg bilden die Grundlage. Hinzu kommen passende rechtliche Informationen.
Was kostet eine Handwerker-Website bei ditella.de?
Eine Landingpage beginnt bei 999 €, eine kleine Website mit bis zu fünf Seiten bei 2.999 €, eine mittlere bei 4.499 € und eine große bei 6.999 €, einmalig zuzüglich Umsatzsteuer. Zusatzleistungen werden gesondert vereinbart.
Reicht eine einzelne Seite für meinen Betrieb?
Für ein überschaubares Angebot kann eine einzelne Seite reichen. Mehrere erklärungsbedürftige Leistungen brauchen häufig eigene Seiten. Die Entscheidung sollte sich an Kundenfragen und verfügbaren Inhalten orientieren.
Wie bereite ich die Erstellung vor?
Stelle Leistungen, Einsatzgebiet, Ansprechpartner, Kontaktzeiten, Logo und freigegebene Projektbilder zusammen. Benenne eine Person für fachliche Rückfragen und Freigaben.
Was würde deine Website kosten?
Beantworte 5 kurze Fragen und erhalte sofort eine konkrete Preisindikation für dein Projekt — kostenlos und unverbindlich.
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Über den Autor
Salvatore Di Tella
Gründer & Geschäftsführer, ditella.de
Salvatore Di Tella betreut Google-Ads-Kampagnen und Website-Projekte für Handwerksbetriebe und KMU in Saarland und Rheinland-Pfalz. Sein Fokus liegt auf messbaren Ergebnissen: mehr Anfragen, weniger Streuverlust, besserer ROAS.
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